War am Freitag dann wieder spät Zuhause und hab mir sagen lassen: Die Kenianer leben so ihren Tag, dass sie erst spät Nachhause kommen, dann so 1-2 Stunden haben, um Sachen vorzubereiten, zu essen, zu relaxen… und dann wieder schlafen gehen – um zu arbeiten.
Uiuiui, das wär auf Dauer echt gar nichts für mich. Schon jetzt strengt mich das total an – dass man so wenig vom Tag hat und eigentlich „nur“ im Büro war. Ich muss immer was haben, worauf ich mich freue (den Abend mit Freunden was machen…).
Samstag war dann um 8 Uhr Bandprobe (die dann halb 10 angefangen hat). Hat voll Bock gemacht, weil ich einfach auf der Bühne mitsingen durfte. Und dann wurde spontan entschieden, ich sollte doch am Sonntag mitmachen!! Hab mich gefreut, obwohl ich die Texte kaum konnte. Ist auf jeden Fall Gänsehautfeeling und macht super viel Spaß, mal so richtig Gas zu geben neben den Gospelsängerinnen.:)
Anschließend war Generalprobe für den Gottesdienst Sonntag (ähnlich wie lifeline). Da kam dann die Professionalität so richtig durch. Da ist Disziplin angesagt!
Abends dann Konzert mit ISRAEL HOUGHTON (&new breed), was so richtig abging und musikalisch sehr hochwertig war!!! Genial, habs – trotz extremer Müdigkeit – sehr genossen und muss UNBEDINGT seine CD(s) haben!!:) Wahnsinns Backingsängerinnen, Grooves und er selbst ist ein hammer Sänger und Worshipleader.
Sonntag die Gottesdienste: Vorher wieder intensives Beten unter Anleitung, wo dann aber jeder in der Halle umherging und für sich laut betete.
Bei der Sängerprobe anschließend wurde ich dann genauso spontan wie am Tag zuvor von der Bühne geholt und zu einer anderen Aufgabe berufen. Somit bin ich dann erneut mit der Programm-Managerin mitgelaufen.
Nach den beiden Gottesdiensten ging es mit Allard, Ler und Nellie (unseren 2 crazy Freundinnen) ins Kino in „Salty“. Hat wiedermal so richtig Spaß gemacht.
Ich muss dazusagen, dass die letzte Woche für mich so ne „Kultur-Schock-Woche“ war, wo mich vieles genervt hat und ich oft gerne Nachhause wollte. Viel frustriert – weil ich vieles nicht verstanden hab (Sprache), deshalb oft so hilflos dabeisitze und nicht richtig nützlich bin. Vor allem bei Sachen, die in der Gemeinde passieren. Da kann ich auch nicht so gut Rückfragen stellen.
Anders bei Dingen, die um Beziehungen gehen – da blühe ich wieder total auf, hab richtig coole Gespräche und Gemeinschaft, fühle mich wohl. Ich brauch das wohl einfach.
Daher hab ich Sonntagnachmittag und Abend total genossen – abends war nämlich eine Party der Praktikanten (17 Uhr war Start – und um diese Zeit wurde dann erstmal eingekauft!!^^). Die sind jetzt 2 Wochen auf einem Missionstrip (wir werden sie vermissen!!).
Daher wurde auch da nochmal intensiv gebetet (zu zweit), und sonst viel gequatscht und gegessen. Herrliche Atmosphäre. Ich liebe es, mit all den jungen Leuten zusammen zu sein.
Montag dann ausschlafen und anschließend gings mit Molly in den Safari-Walk (eine Art Zoo), wo wir so einige Tiere gesehen haben. Aber das seht ihr in den Fotos.
Gestern war wieder Bürotag und ich wurde ganz spontan in ein neues Department – Greenhouse – beordert.:) Ist quasi die Arbeit mit Kids hier. Klingt ziemlich gut und ich freu mich, immer mehr Dinge hier kennen zulernen.
Und übrigens: Am Donnerstag geht’s für 3 Tage auf Safari!!! *freu*
BILDER:
Mann mit Gitarre = Israel Houghton
Bühne im Zelt = Mavuno Gottesdienst
Allard und Ler
3 Mädels die in der Mitte (weißer Pulli) ist meine Freundin Thresa
Einzelbild Frau in braun = meine derzeitige Chefin Silvia
Zweierbilder mit mir = Ler und ich
Die Frau in Pink = Molly, bei der ich wohnen darf
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