War gestern sehr frustriert, weil ich kaum was verstanden hab bei den Meetings.
In Deutschland versteht man wenigstens die Aufgabenstellung – und hier sitze ich da und rätsel die ganze Zeit, worum es überhaupt geht…
Na ja. Umso schöner war, dass meine Eltern und meine Oma gestern angerufen haben, das hat sehr gut getan.:) Auch mit Molly, meiner Hausmama, hatte ich ein sehr cooles Gespräch.
Heute Morgen wurde ich dann halb 8 abgeholt, obwohl 10 vor 7 vereinbart war.:) Man lernt Geduld.^^ Hab jetzt das erste STAFF MEETING erlebt, wo quasi alle Mitarbeiter zusammen waren. Sehr genial und eindrücklich!!
Es begann mit einer tollen und tiefen Lobpreiszeit. Anschließend gab es eine Predigt/ Andacht von einem Pastor, die inhaltlich die Predigt für kommenden Sonntag für alle Pastoren der Mavuno-Churches (es gibt mehrere hier) sein wird.
Danach wurde reflektiert: Die Mitarbeiter wurden gebeten, ihre Eindrücke zu dem Thema/ dem Bibeltext zu sagen – was sie bewegt hat, oder welche Gedanken sie dazu haben.
Somit wurden auch einige Verbesserungsvorschläge gebracht, bzw. Dinge, die man für das Thema beachten/verändern muss. Coole Sache – alle Mitarbeiter sind also involviert und werden angehalten, sich geistlich mit einzuklinken und die Sonntagspredigt mitzugestalten.
Ein Motto der Mavuno-Church ist: „Change the city, take the continent, win the world.“
Der erste Teil soll jetzt im September umgesetzt werden: Sie wollen direkten Einfluss auf Nairobi nehmen. Die Vorbereitungen und das Gebet dafür beginnen ab jetzt.
Es sollen sich möglichst alle Mavuno-Gemeinden (oder alle Christen?!?) zusammentun und Aktionen für die Stadt planen/ durchführen. Damit die Leute sehen – Kirche ist nicht nur was für mein geistliches Leben, sondern sie hat direkten Einfluss auf ihr Umfeld.
Es fällt z.B. auf, wenn 10.000 Christen gleichzeitig anfangen, den ganzen Müll der Stadt zu entsorgen. Tja, ich bin sehr gespannt.
Dann wird auch ein besonderer Godi sein, zu dem jeder Mitarbeiter so viel wie möglich Gäste mitbringen soll. Zugleich ist es der 5.Geburtstag der Mavuno-Church.
Es ist eine Art „Wettbewerb“ – wer die meisten Gemeindefremden mitgebracht hat, bekommt 1 Liter Eiscreme. :) Genial, oder?
Sie fangen mit den Mitarbeitern an, weil die Vorbild für die Gemeinde sein sollen.
Ah, und interessant war: Sie haben von einem Pastor eine Mail diesbezüglich bekommen, wo sie 5 Namen aufschreiben sollten. Hat aber kaum einer gemacht. Da hat der genannte Pastor sie freundlich, aber bestimmt zurechtgewiesen. Einzelne sollten dann ihre Gründe nennen (Stress, etc.). Aber das wurde nicht akzeptiert. Es wird schon eine Art "Gehorsam" gegenüber den Leitern erwartet, weil sonst kein effektives Vorankommen möglich ist. Also sind dann alle geschlossen aufgestanden und eine hat sich stellvertretend entschuldigt. Damit war es dann auch erledigt.
Aber schon eine krass andere Herangehensweise. Ich find es gut, dass Leiter wirklich Autoritätspersonen sind und nicht jeder seinen eigenen Weg geht. War ja bei Mose auch nicht anders - er hat Gottes Wort und Willen weitergegeben, weil er autorisiert war. Naja, jedenfalls sehr interessant.
Grade war ich auf einem Massai-Markt mit viel afrikanischen Sachen. Hab gelernt zu handeln, sehr witzig.;) Möglichst desinteressiert tun, kritischer Blick, die Ware wieder zurücklegen und dann mega runterhandeln.:)
Sonst hab ich noch nicht viel zu tun im Büro. Morgen werde ich bei der ersten Bandprobe dabei sein. Und Samstag … *Trommelwirbel*… werde ich hoffentlich zum Konzert von Israel Houghton gehen!!! *freu*
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