Da bin ich wieder!
Samstag waren wir also im Giraffenpark.
Erstmal ein Erlebnis war die Hinfahrt: Die war nämlich auf’m Motorrad-Taxi!!:) Schon eine Tourtour! Wir sind nämlich die übelsten Wege durch die Slums gefahren – um die Polizei zum umfahren.^^ Eigentlich dürfen die nämlich immer nur eine Person mitfahren lassen, aber das war uns zu teuer. Später stellte sich raus, dass der eine Motorrad-Fahrer Christ und die vorige Nacht auf ner Worshipnight war.
Ja, hat jedenfalls total Spaß gemacht.
Der Giraffenpark war ganz schön mickrig für ganze 7€, aber es hat sich gelohnt. Giraffen füttern, streicheln und (siehe Allard) sogar küssen.:) Schon beeindruckend, diese Tiere!
Danach waren wir noch in Deguna, haben Nudeln gekocht und gequatscht. Und später konnte ich endlich mal 20 Minuten (!!) Klavier spielen – eine kleine Erlösung!! Hab schon richtig Entzugserscheinungen…
Sonntag ging’s dann in die Nairobi Chapel. Richtig schön, mal nur Gast zu sein.
Der Gottesdienst war absolut der Hammer! ZWÖLF Sänger!!!:) Auch die Deko und Atmosphäre total toll. Als sich im Godi die Gäste melden sollten – also auch wir – haben uns direkt alle, die um uns herum saßen, begeistert die Hände geschüttelt und uns Willkommen geheißen!
Ein interessanter Part war die Einsetzung von 2 Pastorenehepaaren in ihr Amt einer Tochtergemeinde: Sie wurden von allen Mitarbeitern gesegnet und mussten wie bei einer Trauung ein Versprechen abgeben (bezüglich Treue usw.).
Tja, und dann kam das Highlight – eine Predigt von Oscar Muriu, feurig und voll Leidenschaft, mit vielen Lacheinheiten!:) Hab mir natürlich die DVD gekauft…
Diesen Monat geht es ums Thema Ehe, und Sonntag ging es um den Part der Frau. Sehr coole Predigt!!
Anschließend haben wir im Java-Cafe noch schön gequatscht…
Und ich bin dann danach zur Mercy, die in „meiner“ Straße wohnt und habe endlich Uji gelernt!!:) Das gibt’s dann natürlich in Deutschland! :-)
Nach ein bisschen TV und Filmschauen mit lieben Leuten, leckerem Essen,… bin ich dann Nachhause gegangen.
Heute war ich zum Lunch bei Pastor Judy eingeladen, die hier in der Nähe wohnt. Sie meinte, sie ist kein TV-Gucker (Halleluja!!) – zu ihr kann man kommen, wenn man einfach mal richtig quatschen will. Sehr schön, haben wir natürlich auch gemacht, außerdem Ligretto gespielt und lecker gegessen. Molly wurde dann auch eingeladen – das gehört sich einfach so, wenn sie mich schon fragt… Und so hatten wir einen schönen Nachmittag. Für mich ein Erfolgserlebnis, weil ich nur noch einzelne Wörter nicht verstehe, ansonsten aber super folgen kann. Danach haben Judy und ich noch einen Spaziergang gemacht und uns u.a. darüber unterhalten, was für mich positiv und was negativ an dieser Kultur war. Sie hat sich wirklich interessiert und wollte aus den negativen Dingen lernen. War echt interessant.
Übrigens: „The rat has gone!“ Diesen Satz hat mir Molly vor 2 Tagen gesagt, mir jedoch heute die Wahrheit offenbart: Sie hat ihren Freund Eric gebeten, die Ratte doch zu töten. Aber er hatte Angst und wollte nicht.
Also hat sie die Ratte am nächsten Tag einfach mal mit nem Besen geköpft!^^ Sie hatte einfach die Nase voll von ihr… Das nenne ich Frauen-Power!:)
PS: Hab Süßkartoffeln gegessen – waren lecker, aber trocken.
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