Sonntag, 26. September 2010

Goodbye Kenya!!

Wieder zurück in Deutschland!
Mein letzter Tag in Kenia (Freitag) war noch richtig schön und gleichzeitig traurig.
Hab im Büro noch Emailadressen etc. gesammelt…
Mittags gab es dann eine typisch kenianische Überraschung - die nicht geglückt ist, aber trotzdem schön war.:)
Ler wollte mit Allard und mir Mittagessen gehen in einem kenianischen Restaurant. Dort saßen dann die andern Praktikanten und haben uns zum Abschlussessen eingeladen – war ne schöne Überraschung, voll lieb. (Eigentlich wollten sie Tische zusammenstellen, alle sitzen und „Surprise“ rufen – hat aber nicht geklappt.^^)
Anschließend hat uns Pastor Kermer, der quasi im höchsten Leiterkreis von Mavuno ist, in sein Büro gebeten. Wir wurden total ermutigt: Er hat uns noch mal gedankt für die Zeit, es wäre auch für sie eine Bereicherung gewesen. Und dann gab er jedem von uns noch einen Bibeltext und ermutigende Worte dazu mit.
Wir haben auch noch mal Danke gesagt und erzählt, wie viel wir von Mavuno mitnehmen.
War ein schönes Abschlussgespräch.

Später durfte ich bei einem Interview dabei sein, das mit allen Paaren geführt wird, die am Ehe-Vorbereitungs-Kurs teilnehmen. Interessant.
Nach viel Stau in der Stadt sind Allard, Conny und ich bei Molly Zuhause angekommen, haben mit ihr zusammen überbackene Pommes gemacht und gegessen… Das war sehr schön und lustig. Eric war natürlich auch da.

So gegen 23 Uhr ging’s dann zur Worshipnight, die 21-02 Uhr nachts geht.
Wieder mal tolle, geniale Musik und verschiedene Gebetszeiten. Mal lief man herum und betete für spezielle Anliegen, mal sollte man zu zweit für etwas beten, oder zu dritt übers Gelände laufen, oder einfach an seinem Platz. Hab mich dann noch von meiner Freundin segnen lassen für Deutschland – die hat mich eh den ganzen Tag geknuddelt, weil sie so traurig war, dass ich gehe.
Anschließend kam Pastor Judy, um mich gleich auch noch mal zu segnen.
Dann hat auf einmal der leitende Pastor von der Bühne angesagt, dass ich diese Nacht nach Deutschland fliege und bitte nach vorn kommen soll… Später hat er Allard auch nach vorne gebeten. Und dann hat er für uns gebetet – während alle ihre Hände (symbolisch) ausgestreckt haben.
Tja, nach vielem Verabschieden – ich wollte wirklich nicht gehen(!!) – ging es dann zum Flughafen. Molly und Eric, Allard und Conny, Ler, Patrick und Emma haben mich hingebracht und lange, lange verabschiedet. Und sie haben so lange an der Fensterscheibe gestanden, bis ich nicht mehr zu sehen war.:)

Flugmäßig hat alles gut geklappt, auch das Umsteigen in Kairo. 04:30 Uhr ging’s los und 14 Uhr bin ich in Frankfurt angekommen.
Dort kam die erste Überraschung: Mein Papa war da, aber auch meine Tante+Onkel+Cousins mit ner Rose in jeder Hand. Total schön!!:)
Und abends folgte die nächste Überraschung: Meine Mama hatte ne kleine Willkommens-Feier organisiert und liebe Leute eingeladen, die dann nach und nach eintrudelten. Das war wirklich schön!! Hab mich riesig gefreut!!
Jetzt werde ich mich erstmal wieder in Deutschland einleben müssen – wobei ich Kenia jetzt schon wahnsinnig vermisse.

Also: Danke fürs Blog-Lesen, wird jetzt mein Letzter sein!:)

PS: Ich hab endlich wieder deutschen Nudelauflauf gegessen!!:)

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